Unser gemeinsamer Kurs
Vom Nebeneinander zum gemeinsamen Kurs.
Diese Seite beschreibt, woran das Projekt arbeitet, was es unter New Work versteht und wie Beteiligung konkret abläuft. Alles hier ist Projektbeschreibung im Arbeitsstand – Ergebnisse werden erst nach Prüfung veröffentlicht.
Ausgangslage
Inseln mit guten Ansätzen
Personal, Bürgerdienste, Technik, Fachbereiche, Rechenzentrum und IT arbeiten heute in eigenen Zuständigkeiten – mit viel Erfahrung und funktionierenden Abläufen. Es gibt keine leere Landkarte, sondern viele Inseln, auf denen bereits gearbeitet wird.
Was zwischen den Inseln fehlt, sind verlässliche Übergänge: gemeinsames Wissen, abgestimmte Erwartungen, eine geteilte Vorstellung davon, wie gute Arbeit hier aussehen soll. Der gemeinsame Kurs entsteht nicht durch Ansage, sondern durch Verbindung.
Verständnis
Was wir unter New Work hier praktisch verstehen
New Work ist für dieses Projekt kein Möbelprogramm und kein Modewort. Gemeint ist die Frage, wie Zusammenarbeit, Entscheidungen, Lernen und Verantwortung in der Stadtverwaltung konkret funktionieren sollen – Aufgabe für Aufgabe, Bereich für Bereich.
Deshalb beginnt das Projekt nicht mit Räumen, sondern mit Vertrauen: mit Gesprächen darüber, was gute Arbeit für die Menschen bedeutet, die sie jeden Tag machen.
Arbeitsfelder
Arbeitskultur als Mitte
Arbeitskultur ist die Orientierungsgröße: Zusammenarbeit, Führung, Fehler- und Lernkultur, Selbstwirksamkeit und Orientierung. Die beiden anderen Felder richten sich an ihr aus.
Digitalisierung – unterstützend
Werkzeuge und Prozesse werden dort verbessert, wo sie reale Arbeit erleichtern. Kein Werkzeug bestimmt, wie gearbeitet wird – die gewünschte Arbeitsweise bestimmt das Werkzeug.
Flächenmanagement – unterstützend
Räume folgen der Zusammenarbeit, die gewollt ist: konzentriertes Arbeiten, vertrauliche Gespräche, offener Austausch. Erst die Arbeitsweise, dann der Grundriss.
Prinzip
Kommunikation und Beteiligung
Kommunikation verbindet, bevor Veränderung beginnt: Ideen, Sorgen, Fragen, Erwartungen und Erfahrungen werden gesammelt und ernst genommen. Ängste gelten dabei nicht als Widerstände, sondern als Informationen. Der Weg dorthin hat fünf Schritte:
- 1
Gespräch
Zuhören zuerst: Ideen, Sorgen, Fragen, Erwartungen und Erfahrungen werden gesammelt – nicht bewertet.
- 2
Workshop
Gemeinsam ordnen: Was bedeutet gute Arbeit hier konkret – je Bereich, je Aufgabe, je Team?
- 3
Mitgestaltung
Wer betroffen ist, gestaltet mit: Versuche, Vereinbarungen und Räume entstehen gemeinsam.
- 4
Befürworter:innen
Menschen, die Veränderung mittragen – nicht nur ein Pflichtprogramm.
- 5
Veränderung
Was sich bewährt, wird zum gemeinsamen Kurs – Schritt für Schritt, nachvollziehbar.
Ehrlichkeit
ArbeitsstandWas wir noch nicht wissen
Ein gemeinsamer Kurs entsteht nicht aus fertigen Antworten. Diese Fragen sind offen – und sie werden im Projekt bearbeitet, nicht wegmoderiert:
- Welche Formen der Zusammenarbeit passen zu welchen Aufgaben – und wo braucht es bewusst Unterschiede zwischen den Bereichen?
- Was brauchen Bereiche mit Publikumsverkehr, Schichtdienst oder besonderen Schutzanforderungen, damit Veränderung für sie funktioniert?
- Wie erkennen wir, ob es besser wird – ohne Scheinkennzahlen und ohne Kontrolldruck?
- Wie bleiben Erfahrungen und Entscheidungen so dokumentiert, dass sie später nachvollziehbar sind?
Etappen
Der Kurs bisher
Hier erscheinen ausschließlich Treffen und Etappen, die geprüft und ausdrücklich für die Öffentlichkeit freigegeben wurden.